Shaping Room

Yellowfoot wooden surfboards werden im Schwarzwald handgefertigt.

Vom Hobeln der Balsaholz-Balken bis hin zum fertig verglasten Surfbrett, alles aus einer Hand. Nur so können wir eine optimale Verarbeitung garantieren und unserem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden. Sobald der Shape am Computer bis in das letzte Detail ausgearbeitet ist, beginnt der Produktionsprozess mit einer sorgfältigen Auswahl der richtigen Hölzer.

Balsaholz

Balsaholz ist mit Abstand das leichteste Holz auf unserem Planeten. Wir beziehen unser Holz aus Ecuador, dem Ursprungslandes des Balsa. Dort wachsen die Balsa-Bäume in nachhaltig angelegten Plantagen, wo sie bereits nach durchschnittlich fünf Jahren geerntet werden. Für Yellowfoot Balsa Surfboards verwenden wir ausschließlich extrem leichtes Balsaholz mit einer maximalen Dichte von 0,11g/cm³. Balsaholz an sich besitzt eine um ein vielfaches höhere Steifigkeit als der in herkömmlichen Surfboards verwendete Schaum und verleiht den Balsa Surfboards ihre unglaubliche Stabilität, Langlebigkeit und einen einzigartigen Flex. Als schnell nachwachsender Rohstoff ohne umweltschädliche Herstellungsprozesse wird Balsa zu einer echten ökologischen Alternative im Surfbrettbau.
Mit den getrockneten Balsaholz-Balken beginnt der eigentliche Herstellungsprozess.

Blanks, OTT und Hohlkammern

"OTT" - One Timber Technology:
Bausätze und Schichtholzgerippe? Nicht bei Yellowfoot!
Im Gegensatz zu den gängigen Bauweisen von Surfbrettern aus Holz sind Yellowfoot Surfboards kein Resultat verleimter Bausätze und Schichtholzgerippe, bei denen die Holzblanks aus Sperrholz-Stringer und -Querrippen aufgebaut und später bespannt werden. Yellowfoot Balsa Surfboards werden mit der One Timber Technology hergestellt, sie bestehen also aus einem soliden und stabilen Voll-Balsaholz-Kern. Von Nose zu Tail durchgehende und extrem leichte Balsaholz-Balken machen es möglich. Das Unterwasserschiff muss daher nicht mit der Oberseite des Brettes zusammen gepresst werden. Keine kritischen Stöße und Verbindungen, nur so wird absolute Stabilität gewährleistet und der natürliche, unnachahmliche Balsa-Flex im Blank erhalten. So entstehen leichte Holzboards die Geschwindigkeit lieben, und eine unnachahmliche Stabilität und Kontrolle des Boards im Wasser bieten.
Vollholz oder Hohlkammer?
Die wohl robusteste Bauweise ist der Vollholz-Kern ohne Hohlkammern, dafür aber mit etwas mehr Gewicht. Um zusätzlich Gewicht zu sparen, werden die meisten yellowfoot surfboards außerdem mit Hohlkammern ausgestattet, die aus den durchgehenden Balken herausgearbeitet werden. Auf diese Weise kann nochmals erheblich Gewicht gespart werden, ohne dabei wirklich Stabilität einzubüßen. Dank der speziellen Bauweise kann auf Ventile zur Be- und Entlüftung verzichtet werden (Ausnahme: SUP’s).
Die meisten yellowfoot surfboards werden custom made hergestellt, ob Hohlkammer oder Vollholz hängt nicht nur vom Shape ab - die Entscheidung liegt bei Dir!

Blanks

Stringer, Nose und Tailblocks
Amerikanisches Nussholz, Wenge und Zeder – für Stringer sowie Nose- und Tailblocks recyceln wir Messerreste vom Furnierhandel.
Stringer: Einer, zwei oder gar keiner?
Die Anzahl der Stringer und welches Holz dafür verwendet wird, hängt von verschiedenen Faktoren wie Bauweise, Größe/Shape sowie Einsatzbereich des Boards ab und ist zudem Geschmackssache. Dank der “OTT“ und der natürlichen Stabilität und Steifigkeit des Holzkerns im Vergleich zu herkömmlichen Schaumkernen, kann auf Hartholzstringer sogar gänzlich verzichtet werden.
Nose und Tailblocks: Mehr als nur ein optischer Effekt!
Bei den Hartholz-Einsätzen an Nose und Tail geht es in erster Linie um eine Verstärkung der besonders stoßanfälligen Stellen. Zusätzlich verhindern die Einsätze im Fall der Fälle ein Eindringen des Wassers. Bei der Gestaltung der Einsätze sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Lass Dich inspirieren...

Shaping

Yellowfoot ist seit 2008 bekannt für seine Custom Made Balsa Surfboards, die vom Holzbalken bis hin zum fertigen Surfboard handgefertigt werden. Seit 2013 produzieren wir unterstützt durch CNC-Technologie. Das gibt uns die Möglichkeit, die bewährtesten und beliebtesten Shapes in höherer Stückzahl zu fertigen und zu reproduzieren.

Bevor der eigentliche Produktionsprozess beginnt, werden die Shapes am Computer bis in das letzte Detail ausgearbeitet und auf den Kundenwunsch und spezielle Anforderungen abgestimmt.

aq_block_23
aq_block_24

Epoxy & Fiberglas, das Laminat

Aufgrund verschiedener Vorteile gegenüber den Polyesterharzen, arbeiten wir ausschließlich mit speziell für den Surfbrettbau entwickeltem Epoxidharz. Im Verhältnis zu Polyesterharz besitzt Epoxidharz im Verbund mit Verstärkungsfasern deutlich stärker ausgeprägte mechanische Eigenschaften und ist dank hoher Hydrolysebeständigkeit weitaus resistenter gegenüber Osmose als Polyesterharz. Epoxy ist zudem die „gesündere“ Alternative zu Polyester, sowohl für die Natur als auch für unsere Gesundheit.

Beste Performance und Langlebigkeit: Multiaxiales Flexglass Fiberglasgewebe
Das spezielle Glasgewebe nach Kreuzköper-Webart verleiht dem Laminat der Surfboards besondere Stabilität und ausreichend Flexibilität. Das Glasgewebe kommt in zwei verschiedenen Stärken zum Einsatz, 4oz (105 g/m²) und 6oz (163 g/m²). Yellowfoot balsa surfboards werden standartmäßig mit der Variante 4-4-4 versehen. Die Variante 4-4-4 besteht aus zwei Lagen 4oz auf dem Deck/der Oberseite und eine Lage 4oz auf der Unterseite des Boards. Alternativ kommt Variante 6-4 zum Einsatz, bestehend aus einer Lage 6oz auf dem Deck und eine Lage 4oz auf der Unterseite.
Dank der natürlichen Stabilität und Steifigkeit des Holzkerns ist dieses vergleichsweise dünne Laminat ausreichend und führt zu einem leichteren Surfbrett mit weniger schädlichen Anteilen.